Neue Wohngebiete im oberen Taunus verursachen in Königstein erheblichen Durchgangsverkehr. Dieser quert täglich – auf den sich kreuzenden Bundesstraßen – den innerstädtischen Verkehr und verursacht so enormen Stau. Deshalb hat die Königsteiner CDU bereits Mittel im Haushaltsplan 2021 für ein Verkehrsgutachten beantragt, das zum Ziel hat, den Durchgangs- und innerstädtischen Verkehr zu bewerten und Ansätze für eine Trennung aufzuzeigen. Auf Grundlage dieses Gutachtens sollen Lösungen erarbeitet werden, die Lärm-, Schadstoff- und Verkehrsbelastung verringern.

3 Schritte für eine langfriste Lösung der Königsteiner Verkehrsproblematik

Im ersten Schritt wird sich die Königsteiner CDU weiterhin dafür einsetzen, dass die Öffnung der zweiten Kreiselspur in der
Le-Cannet-Rocheville-Straße umgesetzt wird. Wenn die zweite Kreiselspur geöffnet wird, tritt eine spürbare Verkehrsentlastung ein.

Im zweiten Schritt steht die Entlastung des Königsteiner Kreisels im Vordergrund. Mit den zuständigen Bundes- und Landesbehörden müssen Lösungen gefunden werden. So könnte beispielsweise mit Hilfe von Unter- oder Überführungen der Durchgangsverkehr besser fließen.

Eine intelligente Verkehrsführung soll den Durchgangsverkehr in Wohngebieten eindämmen. Dies kann etwa durch wechselseitige Parkflächen und Einbahnstraßen erreicht werden. Diese Maßnahmen erhöhen auch die Sicherheit der Schulwege.

Verkehrsstau verringern

Eine Gesamtlösung, die Lärm-, Schadstoff und Verkehrsbelastung enorm verringert, muss angestrebt werden.

Öffnung der zweiten Kreiselspur
Entlastung des Kreisels durch mögliche Unter- oder Überführungen 
Eindämmung des Durchgangsverkehrs im Wohngebiet, bspw. durch wechselseitige Parkflächen und Einbahnstraßen
weitere Radwege erschließen

Philosophenweg

ÖPNV

Kostenloser Durchgang für bis zu eine Stunde täglich, Familienjahreskarten zum halben Preis, das wäre das Ergebnis des von der Königsteiner CDU befürworteten Vertrags mit dem Opelzoo und Kronberg gewesen.

Status Quo: Bürgerbegehren widersprach dem Vertrag und Philosophenweg ist nicht mehr öffentlich zugänglich
Königsteiner CDU will Rechtstreit mit Kronberg vermeiden
Befürwortung der Wiederaufnahme der Verhandlungen, so dass den Königsteinern die gleichen Rechte wie der Kronberger eingeräumt werden

Königstein ist bereits gut an den ÖPNV angeschlossen

Erhaltung der K-Bahn bis zum Frankfurter Hbf
weitere Förderung des Einsatzes von Zügen mit innovativen Wasserstoffantrieben

Themenschwerpunkt "Verkehr" in voller Länge

Verkehrsführung mit Weitblick

Der innerstädtische Autoverkehr stellt Königstein vor große Herausforderungen. Durch die Schaffung von neuen Wohngebieten im Idsteiner sowie Usinger Land wird die Infrastruktur durch den Verkehr in Königstein zunehmend belastet. Deshalb hat die Königsteiner CDU bereits Mittel im Haushaltsplan 2021 für ein Verkehrsgutachten beantragt, das zum Ziel hat, den Durchgangs- und innerstädtischen Verkehr zu bewerten und Ansätze für eine Trennung aufzuzeigen. Auf Grundlage dieses Gutachtens sollen Lösungen erarbeitet werden, die Lärm-, Schadstoff- und Verkehrsbelastung verringern. 

Im ersten Schritt wird sich die Königsteiner CDU weiterhin dafür einsetzen, dass die Öffnung der zweiten Kreiselspur in der Le-Cannet-Rocheville-Straße umgesetzt wird. Seit Jahren ist in der Angelegenheit ein Gerichtsverfahren der Anlieger vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof anhängig. Ziel bleibt es, Konsens zwischen den Klägern und der Stadt Königstein im Taunus zu schaffen. Durch den Durchgangsverkehr leidet besonders der Norden Königsteins. Wenn die zweite Kreiselspur geöffnet wird, tritt eine spürbare Verkehrsentlastung ein.

Im zweiten Schritt steht die Entlastung des Königsteiner Kreisels im Vordergrund. Da es sich dabei um Bundesstraßen handelt, müssen mit den zuständigen Bundes- und Landesbehörden Lösungsansätze gefunden werden. So könnte beispielsweise mit Hilfe von Unter- oder Überführungen der Durchgangsverkehr besser fließen und so Rückstaus vermieden werden, gerade während der Stoßzeiten. Dieses Ziel verfolgt die Königsteiner CDU mit Nachdruck.

Darüber hinaus strebt die Königsteiner CDU an, das Verkehrsaufkommen auf Schleichwegen in Wohngebieten durch eine intelligente Verkehrsführung einzudämmen. Dies kann etwa durch wechselseitige Parkflächen und Einbahnstraßenregelungen erreicht werden. Mit Durchfahrtsbeschränkungen für den Schwerverkehr soll unter Wahrung der Anliegerbelange eine höhere Verkehrssicherheit und niedrigere Lärmbelästigung erreicht werden. Allen voran hat die Königsteiner CDU die Sicherheit der Schulwege im Blick.

Radwege

Gerade in Sachen Radwege ist in den letzten Jahren viel auf den Königsteiner Straßen geschehen. Die Königsteiner CDU beabsichtigt, weitere Radwege zu erschließen. Neben dem Ausbau "normaler" Fahrradwege strebt die Königsteiner CDU an, mit einem ganzheitlichen Radsport-Konzept auch den Mountainbike-Sport zu fördern. 

Philosophenweg

Kostenloser Durchgang für alle Königsteiner für bis zu eine Stunde täglich, Familienjahreskarten zum halben Preis für alle Königsteiner Familien und ein Ende des Streits mit unseren Nachbarn, das wäre das Ergebnis des von der Königsteiner CDU befürworteten Vertrags mit dem Zoo und Kronberg gewesen. Stattdessen bleibt der Philosophenweg der Königsteiner Politik als Dauerbrenner erhalten. Nachdem die Verhandlungen mit dem Opelzoo an der Königsteiner Forderung nach einem Kassenhäuschen zwischen Zoo und dem Weg in unsere Stadt gescheitert waren, versperrte das Bürgerbegehren den Weg zurück an den Verhandlungstisch. Kronberg wird den bisher öffentlichen Weg einziehen und der Opelzoo wird nur den Kronberger Bürgern kostenlosen Durchgang gewähren. Königsteiner können von diesem Angebot keinen Gebrauch machen, da der ausgehandelte Vertrag dem Bürgerbegehren widersprochen hätte und so nicht unterzeichnet werden konnte. Die Königsteiner CDU wird sich dafür einsetzen, die Verhandlungen mit dem Zoo und der Nachbarstadt so bald wie möglich wieder aufzunehmen. Auch die Königsteiner sollen Durchgangsrechte und einen vergünstigten Zugang zum Opelzoo durch Jahreskarten erhalten. So soll ein Schlussstrich unter den überflüssigen Streit mit den Nachbarn gezogen werden. Einen Rechtsstreit mit Kronberg, der die letzten Chancen auf eine solche Lösung zunichte macht, will die Königsteiner CDU vermeiden.

 

ÖPNV

Im Zuge des Ausbaus der Regionaltangente West sollte der Verkehrstakt der Regionalbahnlinie R 12 von Königstein nach Frankfurt weiter verdichtet werden. Hierbei ist es der Königsteiner CDU wichtig, dass die sogenannte K-Bahn weiterhin durchgängig von Königstein über Schneidhain bis zum Frankfurter Hauptbahnhof fährt. Gleichzeitig werden die neu angeschafften Triebwagen durch deren innovativen Wasserstoffantrieb die Umwelt erheblich entlasten. Den Einsatz dieser Technologien möchte die Königsteiner CDU durch ihren Einfluss auf die Landes- und Bundespolitik weiter fördern.

Auch als Podcast: Themenschwerpunkt Verkehr
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